Chienbäse-Umzug Liestal 18. Februar 2017

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Geschichte der Chienbäse

Mit dem Verbrennen eines grossen Feuers soll die Macht des Winters gebrochen werden und mit brennenden Fackeln und Chienbäsen wird die wärmende Kraft der Sonne in die Gemeinde getragen. Chienbäsen sind extra gefertigte Holzbesen, die aus besonders harzreichen Hölzern (Chien) hergestellt werden. 1902 wurde erstmals ein Umzug mit Pechfackeln und Chienbäsen in Liestal erlaubt. 1924 organisierte der Konditormeister Eugen Stutz erstmals den Chienbäseumzug in der heutigen Form.

 

 

Vorbereitungen

Nach dem Liestaler Fasnachtsumzug werden die Wagen zum Anfeuerplatz gezogen und auch die Chienbäseträger schleppen ihre bis 80kg schweren Besen dort hin

 

Der Umzug beginnt um 19:15 in der Burgstrasse, zieht sich danach durch die Altstadt und endet am Gestadeckplatz. Nachdem die ganze Stadt verdunkelt worden ist, ziehen zunächst die Fasnachtscliquen mit kunstvoll gefertigten Laternen durch die Stadt. Im Anschluss werden entlang der Route 20 bis 100 Kg schwere brennende Holzbesen durch die Stadt getragen. Zum Teil rennen die Fackelträgen auch mal ein Stück mit den lodernden Flammen.

 

Das Highlight sind die etwa 20 riesigen eisernen Feuerwagen, deren Feuer brennen besonders hoch und heiss.

Nach etwa 90 Minuten ist das Inferno beendet und Liestal hat ein weiteres Mal dem Feuer getrotzt und das Frühjahr kann beginnen. 

 

Es war ein super Erlebnis das ich zusammen mit Daniel Horisberger hier erleben durfte. Danke Dani für deinen Tip!